Tierarzt- und Bioresonanzpraxis Mahncke

 

  KLEINTIERMEDIZIN UND BIORESONANZTHERAPIE MED. VET. OLIVER MAHNCKE
...IHR TIERARZT MIT HERZ FÜR TIER UND MENSCH                          079 286 92 66

Endoparasiten

Giardien und Würmer - eine oft unterschätzte Gefahr für Tier und Mensch!

Giardien und Spulwürmer sind die am häufigsten vorkommende parasitäre Darmerkrankung bei Hunden und Katzen. Ungefähr jeder vierte Hund und jede sechste Katze sind mit Giardien infiziert, bei Welpen und Jungtieren liegt die Häufigkeit sogar bei bis zu 70%.

Der Kot der Tiere ist Hauptinfektionsquelle und verantwortlich für die Vebreitung von Giardien und Würmern.                                          
 
Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich Ihr Tier mit Würmern infiziert, kann Ihre Tierarztpraxis für Sie einschätzen. Davon abhängig ist die Häufigkeit der Behandlung gegen Endoparasiten.


Giardien beim Menschen

Giardien sind einzellige Parasiten, die sich im Darm durch Zweiteilung vermehren. Die Giardiasis beim Menschen ist eine meldepflichtige Darmerkrankung, die sich mit Durchfällen und Erbrechen äußert. Insbesondere bei Kindern kann eine Infektion sehr heftige Symptome hervorrufen sowie zu Mangelernährung und Wachstumsstörungen führen. 

Gemäß der Statistik des Robert-Koch-Instituts werden jährlich mehrere Tausend Giardien-Infektionen beim Menschen gemeldet.


Symptome beim Tier

  • wechselhaft auftretender hartnäckiger Durchfall
  • Kot kann Schleimbeimischungen enthalten, ggf. ist er blutig
  • manchmal auch Erbrechen und Abmagerung


Diagnose: Kotuntersuchung im Labor

Ausgeschiedene Giardien-Zysten sind in der Umwelt noch mehrere Monate infektiös, eine erneute Ansteckungsgefahr ist daher besonders groß.


Tipps um eine Re-/Infektion zu vermeiden

  • Alle Hunde und Katzen eines Bestands gleichzeitig mit Wurmkuren behandeln, auch wenn sie keine Symptome zeigen.
  • Kot einsammeln und unschädlich entsorgen; Katzentoilette täglich mit kochendem Wasser reinigen.
  • Futter- und Wassernäpfe täglich mit kochendem Wasser reinigen.
  • Hunde von Kinderspielplätzen und Sandkästen fernhalten, Sandkästen abdecken um sie vor Katzen zu schützen.
  • Verunreinigung von Wasser und Futter durch Kot oder Fliegen verhindern.
  • Nur frisches Leitungswasser zum Trinken anbieten.
  • Shampoonieren v.a. von langhaarigen Hunden und Katzen nach der Behandlung, da ggf. infektiöse Zysten der Giardien am Fell haften.
  • Feuchte Areale trocken legen, Ausläufe befestigen und mit Dampfstrahler (+60°C) reinigen und desinfizieren.
  • Hunde- und Katzendecken so heiß wie möglich waschen.
  • Spielzeug und Kratzbäume so gut als möglich reinigen.


Würmer

Katzen und Hunde werden oft mit Rundwürmern - wie z.B. Spul- und Hakenwürmern - und verschiedenen Bandwürmern befallen. 

Hunde infizieren sich hauptsächlich mit dem Gurkenkernbandwurm, der durch Flöhe übertragen wird. Seltener liegt eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm vor.

Katzen infiltrieren sich mit Bandwürmern normalerweise durch das Fressen von  Zwischenwirten, die mit Bandwürmern infiziert sind. Hauptüberträger sind hier sicher Mäuse.

Auch können Würmer durch Flöhe übertragen werden.

Fast alle Würmer, die in Hund und Katze parasitieren, sind auch für den Menschen ansteckend!

  • Spulwürmer können beim Menschen in Lunge, Gehirn, Muskulatur oder selten ins Auge wandern!!!
     
  • Hakenwürmer können in die Haut wandern und Hautentzündungen hervorrufen!!!
     
  • Fuchsbandwürmer kann zu tumorartigen Zystenbildungen in der Leber, im Gehirn und anderen Organen führen!!!

Entwurmen Sie Ihr Tier in regelmäßigen Abständen - auch bei reinen Wohnungskatzen liegt der Spulwurmbefall bei fast 20%!

Bringen Sie uns eine Kotprobe (Sammelkot über 3 Tage) von Ihrem Liebling für eine Laboruntersuchung auf Endoparasiten!